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Eußenhausen feiert sein Patrozinium

Am 23. August 2026 feierte Eußenhausen seinen Kirchenpatron „Sankt Bartholomäus“ mit einem Festgottesdienst und einer Eucharistischen Prozession. Für die Gemeinde und auch die Gäste, die jedes Jahr mitfeiern, ist es einer der Höhepunkte im Kirchenjahr, den Schutzpatron der Kirche zu feiern mit Chorgesang und Begleitung der Musikkapelle. Der Heilige Bartholomäus gehört zu den zwölf Aposteln, die dem Herrn nachgefolgt sind.

Bartholomäus begegnet Jesus zunächst skeptisch, lässt sich aber auf die Begegnung ein und wird überzeugt, so Pfarrer Behr in seiner Predigt. Jesus schätzt ihn so, wie er ist, und sieht vor allem seine Stärken. Die Geschichte zeigt: Jesus möchte keine Mitläufer, sondern Menschen, die selbst denken, hinterfragen und sich auf positive Erfahrungen einlassen. Nachfolge bedeutet, Menschen anzunehmen, wertzuschätzen und ihre Fähigkeiten zu sehen.

Und noch etwas ist besonders an diesem Tag: Die Reliquie des heiligen Bartholomäus. Sie erinnert daran, dass der Glaube an Jesus von Menschen ganz konkret gelebt und bezeugt wurde. Sie macht deutlich: Wir stehen in einer langen Kette von Menschen, die über Jahrhunderte ihren Glauben im Alltag gelebt haben. Diese Gemeinschaft kann uns Kraft und Mut für unseren eigenen Glaubensweg geben. „Komm und sieh!“ – auch heute gibt es im Glauben etwas zu entdecken und zu erleben.

Mit einer feierlichen Kirchenparade auf dem Kirchplatz wurde heuer zum ersten Mal vom Gemeindeteam und der Kirchenverwaltung zum Mittagessen eingeladen. Es wurde sehr gut angenommen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Es war ein rundum gelungenes Patrozinium mit vielen schönen Begegnungen und einem lebendigen Miteinander. „Komm und sieh“ – dieses Motto verbindet, nicht nur innerhalb der Kirchengemeinde, sondern auch mit der politischen. Dies wurde auch durch die Anwesenheit von Bürgermeister Michael Kraus sowie der Stadträte Sigbert Seifert und Jürgen Amthor sichtbar und wertgeschätzt.

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