Nach dem tollen Erfolg unserer bemerkenswert-Reihe im Kirchenjahr 2023/24
Fasten - einmal anders!
Vorwort im Pfarrbrief März 2026
Die so genannte Fünfte Jahreszeit ist vorbei und wir sind in der österlichen Bußzeit angekommen. Ich denke, dass beides wichtig ist, da beides zum Leben dazugehört: der Spaß und das Vergnügen an Fasching und das Nachdenken und die Stille in der anschließenden Fastenzeit. Beides hat auf seine je eigene Weise dasselbe Anliegen: diese Zeiten wollen unseren Alltag durchbrechen und manche Dinge auf den Kopf stellen. So sind wir jedes Jahr eingeladen, die Fastenzeit durch Vorsätze zu gestalten und dadurch unseren Alltag zu unterbrechen. Vielleicht sind Sie für sich noch auf der Suche nach einem passenden Vorsatz. Falls Sie neben weniger Süßigkeiten, weniger Alkohol oder weniger Fernsehen Lust auf Fasten – einmal anders haben, finden sie hier vielleicht ein paar Anregungen. Verzichten Sie doch in dieser Fastenzeit auf Ihre Erwartungen, wie etwas zu sein hat - wie etwas richtig oder sinnvoll wäre - wie ein anderer Mensch sich verhalten müsste. Denn Ihre Erwartungen sind Ihre Wünsche. Andere Menschen haben vielleicht ganz andere Erwartungen, die genauso in Ordnung sind. Erwartungen sind oft die Quelle von Enttäuschungen. Vielleicht verzichten Sie in dieser Fastenzeit einmal darauf. Oder Sie verzichten in den nächsten 40 Tagen auf Ausreden. Mit Ausreden versuchen wir etwas zu verschleiern, was wir getan haben, aber nicht zugeben wollen. Da nennt man einen guten Grund - statt des richtigen Grundes. Die Alternative: geben Sie es einfach zu, dass Sie den Anruf zum Geburtstag Ihres Freundes vergessen haben, und nicht weil Sie so viel Stress hatten. Geben Sie einfach zu, dass Sie keine Lust haben, den neuen Film von XY zu sehen, und nicht weil Sie keinen freien Abend mehr haben. Geben Sie's einfach zu. Und zum Schluss vielleicht ein ganz schwieriger Vorsatz: Verzichten Sie auf‘s Aufheben. Wir heben viele Dinge auf, die wir nicht mehr brauchen oder schon Monate oder Jahre nicht mehr benutzt haben. Verzichten Sie darauf, Dinge aufzuheben, die Sie nicht mehr brauchen. Entrümpeln Sie Ihren Kleiderschrank, Ihren Keller oder Ihre Küche. Beim Wegwerfen müssen Sie ja nicht nur etwas hergeben, Sie bekommen ja auch etwas im Gegenzug: Platz, Ordnung, freie Flächen und das befreiende Gefühl, sich nicht mehr mit etwas zu belasten, was Sie nicht mehr brauchen. Prüfen Sie, was es wert ist, dass es Platz in Ihrem Leben hat. Probieren Sie es einfach mal aus!
Ihr Pfarrer Steffen Behr
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