Viele Kolping-Geschwister aus den Ortschaften Hendungen, Mellrichstadt, Oberstreu, Mittelstreu und Frickenhausen waren gekommen, um an diesem besonderen Gottesdienst teilzunehmen. Ein eindrucksvolles Bild war es, als die Bannerträger der Kolpingsfamilien mit der Gottesdienstbeauftragten Gabriele Will, der Lektorin und den Ministranten in die Kirche einzogen und sich im Altarraum postierten.
Die Gottesdienstbeauftragte zitierte schon in ihrer Einleitung Adolph Kolping, der die „Hoffnung“ dem Unfrieden entgegensetzte. Gerade jetzt im Advent ist es wichtig, dass wir die Hoffnung auf Frieden nicht verlieren.
Frieden war auch das Thema bei einem Anspiel, dass die vier SchauspielerInnen eindrucksvoll darstellten. Sie spielten eine Familie im Advent, Weihnachtsmusik war im Hintergrund zu hören, das Friedenslicht brannte. Jedoch von Frieden keine Spur. Die zickigen Töchter stritten lautstark mit ihrer Mutter, ein Wort gab das andere, die Situation drohte zu eskalieren. Plötzlich meldete sich der kleine Bruder zu Wort, der scheinbar desinteressiert an seinem Tablet beschäftigt war. Als er seine Familie fragte, warum denn hier das Friedenslicht brenne, wenn doch nur gestritten werde, war plötzlich betroffenes Schweigen.
Das Friedenslicht – das Thema nahm Gabriele Will in ihrer anschließenden Auslegung wieder auf. Warum Friedenslicht? Weil alle es machen? Weil es so toll ist? Weil es romantisch ist? Mit den Worten: „Der Himmel ist nicht nur nahe, er ist mitten unter uns. Frieden ist möglich – er beginnt in dir.“ beschloss Frau Will ihre Predigt, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass das Friedenslicht, das den weiten Weg von Betlehem zu uns gebracht wird, um Licht und Frieden in unsere Herzen zu bringen, ab 15. 12. hier in der Kirche steht, und mit nach Hause genommen werden kann.
Anschließend wurde zu einem gemütlichen Zusammensein ins Kolpingheim eingeladen.


