Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Jugendkreuzweg der Mellrichstädter Ministranten

Am vergangenen Mittwochabend zog die Gottesdienstbeauftragte Gaby Will unter Orgelklängen mit dem Holzkreuz und 8 Ministranten in die Mellrichstädter Kilianskirche ein. Sie seien hier, um gemeinsam mit Jesus den Weg seines Leidens zu gehen, begann Gaby Will die Andacht. Die 14 Kreuzwegstationen seien in diesem Jahr zu 6 Stationen zusammengefasst. Mit Hilfe von Texten würden die Geschichten dieser Stationen dargestellt. Auf diesem Kreuzweg sollte an die Menschen gedacht werden, die heute leiden. In ihnen und mit ihnen leide Jesus, dafür stehe das Kreuz.

Station 1 berichtet davon, dass Jesus von den Hohepriestern an Pilatus ausgeliefert wurde, der mit einem falschen Urteil Jesus zum Tod verurteilt. Zu dieser Station wurden Parallelen zur heutigen Zeit gezogen, wo Menschen unbequem sind und aus dem Weg geschafft werden. Als Symbol befestigte ein Ministrant eine Fessel am Kreuz. Als Zeichen der Verbundenheit untereinander und mit den Leidenden legten die Minis und auch die Gottesdienstbesucher nach jeder Station einander die Hände auf die Schultern. Und sie formulierten gute Vorsätze für sich.

Bei Station 2 wird Jesus das schwere Kreuz aufgeladen. Insgesamt fällt er dreimal und schleppt das Kreuz weiter. Ein Fremder, Simon von Cyrene, nimmt das Kreuz auf seine eigenen Schultern bis hinauf zur Schädelhöhe. Ein schwarzes Tuch wird am Kreuz befestigt.

Maria, die Mutter Jesu, Veronika mit dem Schweißtuch und weinende Frauen am Wegesrand symbolisieren Station 3. Eine geknickte Rose wurde am Kreuz befestigt. Auf der Schädelhöhe angekommen, ist Jesu Weg beendet – Station 4. Nachdem er seiner Kleider beraubt wurde, war er nackt und bloß – ein Hinweis auf die heutige Zeit, wo viele Menschen in großer Armut, ausgeliefert und obdachlos sind. Obwohl unschuldig, wird Jesus ans Kreuz genagelt. Nachdem er davon abgenommen wurde, wurde er seiner Mutter in den Schoß gelegt. Die Erinnerung an das Leiden und Sterben Jesu sollte einen Anstoß geben, ein bisschen in sich zu gehen, um sich damit auf das bevorstehende Osterfest vorzubereiten.