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"Ökumenisches Mittagessen" wiederbelebt

Nach mehreren Jahren Unterbrechung fand endlich wieder das traditionelle „Ökumenische Mittagessen“ statt – eine Begegnung, die schon seit vielen Jahren im nördlichen Bereich des heutigen Pastoralen Raumes Mellrichstadt ihren festen Platz hatte.

Ursprünglich trafen sich die Seelsorgerinnen und Seelsorger der katholischen Pfarreiengemeinschaften Fladungen-Nordheim und Stockheim-Ostheim sowie der evangelischen Gemeinden Ostheim, Wilmars, Stetten, Urspringen und Frankenheim (Thüringen) mehrmals im Jahr, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Kirchen auszutauschen und gemeinsame Projekte anzustoßen.

Daran konnte nun nach der Pause im Gasthaus Zum Hirschen in Urspringen wieder angeknüpft werden – und der Kreis ist gewachsen. Durch die Bildung des Pastoralen Raumes Mellrichstadt auf katholischer Seite und Stellenwechsel und Veränderungen auch auf evangelischer Seite kamen neue Gesichter hinzu.

Schnell rückten die teils rasanten Umbrüche und Veränderungen in beiden Kirchen in den Mittelpunkt des Gesprächs. Dabei wurde deutlich – wenig überraschend für diesen ökumenischen Kreis –, dass beide Kirchen vor sehr ähnlichen Herausforderungen stehen. Umso wichtiger sei es, Synergien zu nutzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Ökumene, so waren sich die Teilnehmenden einig, vollzieht sich nicht nur in gemeinsamen Gottesdiensten. Auch praktische Fragen spielen eine Rolle, etwa die Nutzung von Immobilien oder gemeinsame Aktivitäten vor Ort. Entscheidend sei, dass die christlichen Kirchen mit einer Stimme sprechen und in der Gesellschaft gemeinsam Zeugnis geben.

Und vielleicht, so die Hoffnung der Beteiligten, wird aus dem erneuten Treffen auch wieder das eine oder andere ökumenische Projekt entstehen.