Nach dem tollen Erfolg unserer bemerkenswert-Reihe im Kirchenjahr 2023/24
Er ist wahrhaft auferstanden!
Vorwort im Pfarrbrief April 2026
Liebe Mitchristen!
jeden Sonntag sprechen wir in der katholischen Kirche das Glaubensbekenntnis. Viele von uns kennen diese Worte seit der Kindheit. Wir bekennen: Jesus Christus hat gelitten, wurde gekreuzigt, ist gestorben und begraben worden. Und wir bekennen voller Hoffnung: Am dritten Tag ist er auferstanden von den Toten.
Das Osterfest lädt uns ein, bei diesen Worten innezuhalten. Es ist eine Einladung, unseren Glauben neu zu betrachten. Die Feier der Auferstehung Jesu ist ein Weckruf. Sie ruft uns auf, vom bloßen Sprechen des Glaubens zu einer persönlichen inneren Überzeugung zu gelangen, die unser Leben prägt.
In diesem Zusammenhang möchte ich eine Begebenheit aus dem Leben von Nikolai Iwanowitsch Bucharin, einem einflussreichen politischen Führer in der damaligen Sowjetunion erzählen. Er war ein bekannter Autor, Wissenschaftler und überzeugter Atheist. 1930 reiste er von Moskau nach Kiew, um vor einer großen Menschenmenge zu sprechen, mit dem Ziel den Glauben an Gott anzugreifen und die Menschen vom Christentum abzubringen.
Stundenlang sprach er gegen Jesus, gegen die Kirche und gegen die Christen. Er verspottete den Glauben und stellte ihn öffentlich infrage.
Ein alter Mann stand auf und rief mit fester Stimme: „Christus ist auferstanden!“ Für einen Moment herrschte Schweigen. Dann antwortete die ganze Menge wie aus einem Mund: „Er ist wahrhaft auferstanden!“
Der alte Mann sprach weiter und sagte:
„Ich weiß, dass Jesus Christus gestorben ist und von den Toten auferstanden ist. Nicht, weil ich alles selbst gesehen habe, sondern weil Menschen davon berichtet haben, die ihm begegnet sind. Sie haben es erlebt, aufgeschrieben und ihr Zeugnis weitergegeben. Darauf vertraue ich.
Auch viele andere Dinge in unserem Leben glauben wir, ohne sie selbst gesehen zu haben – z. B. dass Menschen auf dem Mond waren oder dass Kolumbus Amerika entdeckt hat. Wir glauben es, weil wir den Zeugnissen vertrauen.“
Die feste Überzeugung dieses Mannes gab vielen Menschen neuen Mut. Sie zeigte, dass Glaube stark sein kann, auch wenn er herausgefordert wird.
Die Auferstehung Jesu Christi ist das Fundament unseres christlichen Glaubens und die Hoffnung auf unsere eigene Auferstehung. Sie darf nicht nur ein Glaube sein, den wir übernommen haben. Sie ist eine Wahrheit, die im Herzen wachsen und unseren Alltag tragen will.
Das Osterfest lädt uns ein, diesen Glauben neu zu beleben und aus ihm zu leben – in Vertrauen, Hoffnung und Liebe.
In diesem Sinne wünsche ich allen Gemeindemitgliedern und ihren Familien von Herzen „Frohe und gesegnete Ostern“
Ihr P. Sunil
Unsere Kommunionkinder 2026
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