Im Anschluss findet eine Begegnung statt, wo Erzbischof Bombin seine Arbeit näher vorstellt.
Mit dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) richtet missio in diesem Jahr den Blick auf die Menschen in Madagaskar. Der Inselstaat vor der Südostküste Afrikas ist geprägt von großer Armut, politischer Instabilität und den Folgen von Dürren und wiederkehrenden Zyklonen. Viele Menschen leben unter schwierigen Bedingungen und haben nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlicher Teilhabe.
Erzbischof Bombin kennt die Herausforderungen in einem der größten Inselstaaten der Welt genau: Seit 40 Jahren leistet der gebürtige Spanier hier als Trinitarier-Missionar seinen Dienst, lebte und arbeitete von Nord bis Süd an den unterschiedlichsten Orten. Allen Regionen gemeinsam war und ist große Armut. Drei Viertel der Menschen in Madagaskar leben unterhalb der Armutsgrenze.
Erzbischof Gustavo Bombin hat ein Team für Entwicklung aufgestellt. Die Kirche betreibt Schulen in der Peripherie, eine mobile Klinik erreicht Menschen in entfernten Dörfern. Doch immer häufiger brauchen die Menschen die schnelle Hilfe der Kirche, zum Beispiel im Zentrum für unterernährte Kinder oder bei der regelmäßigen Reis-Ausgabe für die Ärmsten.
„Die Lebensbedingungen der Menschen sind unwürdig. Aber der Staat hat keine Strategie. Als Kirche hier im Süden haben wir mehr Hoffnung als Geld. Aber unser Sein und Tun gibt den Menschen Kraft.“
(Quelle: missio.com)


